Wasser im Boot

Seemannsgarn oder neudeutsch "Smalltalk"
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Sunrise
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Wasser im Boot

Beitrag von Sunrise » So 2. Okt 2022, 12:59

Hallo Zusammen,
ich biete z.Z. unter Bieten einige Teile an und möchte hier kurz erzählen wie es dazu kommt:
Im Juli planten wir mit unserer Neptun 22 in den Schärengarten von Göteborg zu segeln. Ein beständiges Windfeld im Kattegat mit um die 30 kn Wind für die folgenden Tage , ließ uns aber die Route ändern , und so sollte es von Kiel (Heimathafen Wendtorf) Rund Sealand gehen.
Sonntagabend gings los und Mittwochabends waren wir bereits in Kopenhagen. Auf der Anfahrt nach Kopenhagen hatten wir über Stunden 1-1,5 m Welle 20 kn Wind, Anspannung war da , aber eigentlich war alles noch im grünen Bereich.
3 Tage später sollte es dann nach Helsingor wetergehen. Wir hatten den Passagieranleger der Kreutzfahrer von Kopenhagen (Öresund) ca. 8 mi im Kielwasser (Welle 1-1,5 m Wind 20-30 kn) als Wasser durch das Boot schwappte. Wo kommt das denn jetzt her? Erst konnten wir es noch mit Bordmitteln (meine Pumpe schafft 7000 L/h lenzen, doch dann wurde es zunehmend mehr und wir schöfften im 10-15 s Rhythmus einen 10 L Eimer. Nach 6 weiteren langen Milen erreichten wir den Yachthafen Hellerup wo wir glücklicherweise auch noch aus dem Wasser gekrant werden konnten. Was wir dann sahen verschlug mir etwas die Sprache: Im Bugbereich im Übergang vom vom Boden in den Bug klaffte ein Riss von 20-30 cm. Durch den Wellendruck weitete sich der Riss und das Wasser drang ein. Da wir keine Grundberührung oder mit etwas kollidiert waren, vermute ich einen Ermüdungsbruch. Erstaunlich ist wie dünn die Neptun an dieser Stelle ist. Das GFK ist dort lediglich 3-4 mm stark (s. Bilder,) an anderen Bereichen wie Heckspiegel bis >15 mm.
Bild
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Wasser im Boot ist ein Gefühl was ich keinem wünschen möchte, wir konnten es Dank intensiven Schöffens auf Knöcheltiefe halten. Wäre ich allein unterwegs gewesen, wäre es definitiv anders ausgegangen. Glücklicherweise segelte mein Sohn diesmal mit, viele andere Jahre bin und war ich eher Einhand unterwegs. Lenzen und steuern selbst mit Windfahne (vorhanden) wäre kaum möglich gewesen. Ich war kurz davor den großen Rettungsruf (Mayday Boot sinkt) abzusetzen.
Eine Woche später wurde das Boot dann auf dem Trailer zurück nach Kiel gebracht. Der Kostenvoranschlag der Rathje -Werft ließ Ernüchterung folgen, die Kosten hätten den Wert des Bootes deutlich überstiegen. Alle Stringer hätten getauscht werden müssen, der Riss weiträumig ausgeschäfte werden. Ich habe überlegt die Reparatur selbst auszuführen, der Aufwand wäre beträchtlich gewesen. Zudem hat mein Vertrauen zu dem Boot gelitten. Reißt demnächt die andere Seite auf? Auch GFK altert, das kennt man aus anderen Bereichen, aber so? Unsere Neptun war Bj 76, Osmose kein Thema und auch sonst habe ich das Boot Top in Schuß über Wasser wie Unterwasser gehalten.
In Anbetracht des erstaunlich dünnen Bugbereichs kann ich mittlerweile nur jedem empfehlen den Bugbereich von Innen mit weiter Lagen GFK und Epoxidharz zu verstärken, zumindest wenn er Binnenreviere verlässt und auf See segelt. Man kommt von innen schlecht an den Bereich ran, evtl. müsste man ein Mann-Loch in die Auflage im Dreieck sägen, und dann von dort aus versuchen , entspr. Arbeiten zu machen.
Ein Erlebnis, dass man kein 2-tes Mal braucht....

Beste Grüße
Jens
Zuletzt geändert von Sunrise am Mo 3. Okt 2022, 12:38, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Tenovice » So 2. Okt 2022, 13:19

Übel... Bin sehr auf die Bilder gespannt. Ist im übrigen das erste Mal, dass ich von einem solchen Problem höre - auch wenn dir das gerade nicht weiterhilft.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass der Bugbereich da soo dünn ist. Darf man fragen, wie hoch der Kostenvoranschlag war?
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Sunrise » So 2. Okt 2022, 17:01

Hallo Tenovice,

der Kostenvoranschlag lag bei 6000 Euro... Das Hauptproblem wäre aber das mangelnde Vertrauen zum Boot gewesen. Welche Seite wäre die nächste und ich bin ziemlich oft Einhand unterwegs bei ähnlichen Bedingungen wie oben beschrieben...wurden die Bilder nicht hochgeladen?
LG Jens
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von harry01 » So 2. Okt 2022, 18:32

Hallo Sunrise.
Nein es sind leider keine Bilder vorhanden. Schau mal in meinen Beitrag

Re: Rund Rügen 2022 + Stettiner Haff
Beitrag von harry01 » Mi 14. Sep 2022, 10:04

dort habe ich das einfügen schon erklärt.
Wenn Du Probleme mit dem Hochladen hast sag Bescheid
Gruß Harald
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Bierat » So 2. Okt 2022, 21:08

Krasse Sache 😳

Mir fehlen die Worte. Eigentlich ist die 22er ja als altbewährtes, kleines seegängiges Schiff in seiner Klasse bekannt. Noch nie ähnliches gehört…
Freundlicher Gruß
Stefan

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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Sunrise » Mo 3. Okt 2022, 12:45

Hallo Zusammen,
so , nun hat es auch mit den Bildern geklappt ...s. Orginaltext.. Lieben Dank für den Hinweis wie Bilder einzufügen sind!!!
LG Jens
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Tenovice » Di 4. Okt 2022, 00:13

Ich will es nicht "schönreden" oder anders darstellen... aber für mich sieht das eher danach aus, als hätte die oberhalb des Risses ganz schön einen abbekommen - oder woher kommen die Beschädigungen im Antifouling (zweites Bild)?

Im letzten Bild würde ich die Laminatstärke deutlich über 2-3mm sehen.

Im übrigen reicht dafür u.U. schon ein Ast, den du beim "eintauchen" in eine Welle von oben triffst. Du hörst und merkst es nicht.

Wie gesagt, der Schaden ist übel (wenn auch nicht irreparabel) und die 6k€ deutlich zu hoch gegriffen.
Ich denke mit Eigenleistung wäre das mit <1k € wieder repariert und auf der anderen Seite verstärkt.

Wenns aber eh schon wurscht ist, bau doch mal den Bordauslass vorne aus und schau wie dick das Laminat dort ist.
Hauptsache gesund und die Frau hat Arbeit...
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Bierat » Di 4. Okt 2022, 14:54

Vielleicht war es wirklich Ermüdung des Materials / Seeschlag.

Ich habe jedoch schon einige Bootsschäden gesehen, das sieht doch sehr nach Kontakt mit irgendwas aus.

Einen optisch ähnlichen Schaden hatte ich an meiner Astron. Beim Slippen des kleinen Seglers hat der Druck der Weser, mit Hilfe des Windes, dass Boot beim Ablassen etwas auf dem Trailer versetzt.
Dadurch lag ein Großteil des Bootgewichts, nur auf der Kante einer V-Rolle vom Trailer. Der Riss sah ähnlich eingedrückt wie bei dir aus, war ca. 25cm lang.
Mir ist klar, dass du die Neptun nicht geslippt hast, aber eine verwande mechanische Einwirkung könnte den Schaden verursacht haben.
Freundlicher Gruß
Stefan

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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Bierat » Di 4. Okt 2022, 15:10

Ich hatte den Schaden damals selbst repariert.

Stelle mit der Flex rausgetrennt, die Stelle schön angeschäftet. Dann von innen ein Holz gegengesetzt.
Epoxy und Glasfasermatte (geschnipselt, Fasern immer wieder gegeneinander) nass in nass ca. 12-15 Schichten aufgebracht. Habe ich an einem Abend gemacht.

Dann nochmal je einen Abend für schleifen/Gelcoat und schleifen/polieren/Antifouling.

Zwischen den Arbeitstagen hatte ich immer 2-3 Tage Pause, man hat ja nicht nur Zeit fürs Boot.

Nach gut einer Woche war der Spuk vorbei, gekostet hat das ca. 200,-€, und 3 Abende.

Wahrscheinlich nun die stabilste Stelle des Bootes. Der Bootskäufer wurde informiert beim Kauf, und bekam auch Bilder der Reparatur.
Freundlicher Gruß
Stefan

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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Ole aus HB » Di 4. Okt 2022, 19:46

Moin Jens, herzlichen Glückwunsch zum überstandenen und überlebten Seenotfall!!!

Vielen Dank für Deine Schilderung und die Bilder!

Mein erster Gedanke war, ob da möglicherweise eine schlecht reparierte Stelle wieder aufgegangen ist?! Ohne "Feindkontakt" kann ich mir das Schadensbild nicht erklären. Bei meiner Miglitsch war der Rumpf im Unterwasserbereich sehr dick laminiert. Kann mir nicht vorstellen, dass die Werft an dieser empfindlichen Stelle an Material gespart hat. Bzw. WILL ich mir das eigentlich nicht vorstellen!!

Hoffe, dein Sohn begleitet dich trotzdem weiterhin!

Beste Grüße,
OIe
N-29 DK, Bj. 2003, Yamaha FT 9.9 im Schacht
Bis 2021: Miglitsch, goldener Mast, Honda BF75 im Schacht, Baujahr/Segelnummer unbekannt
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Bingum12 » Sa 8. Okt 2022, 10:17

Moin,

ein Wassereinbruch = Horror.

Du hast dann Glück im Unglück gehabt.

Ich habe mir schon viele Neptun 22 Modelle angesehen und festgestellt, dass die Neptun 22 Modelle doch sehr unterschiedlich sind, was die Qualität anbelangt.

Mir ist bei manchen folgendes aufgefallen:

1. Weiches Deck; ein Maststellen ist nicht mehr möglich
2. Der Sitzbereich hinten ist so weich, dass man diesen mit der Hand leicht eindrücken kann
3. Das Unterwasserschiff ist so stark beschädigt, dass dort starke Risse im Gelcoat sind
4. Das Gelcoat löst sich in großen Stücken vom Unterwasserschiff
5. Viele Haarrisse im Deckbereich
6. Der Motorschacht löst sich von der unteren Schale

Es gibt aber auch Modelle, wo auch nach 50 Jahren alles noch gut ist.

Aber, aufgrund der unterschiedlichen Qualität, kann es durchaus sein, dass hier ein Verarbeitungsfehler vorliegt.

Es ist wohl bei älteren Booten ratsam, das Unterwasserschiff unbedingt von den ca. 50 Antifoulingschichten zu befreien, um das Unterwasserschiff untersuchen zu können.

Vielleicht lag hier bereits ein Schaden vor, welcher einfach mit viel Antifouling überstrichen worden ist?

Beim Aufsetzen vom Kran auf den Trailer ist auch schon häufig was eingedrückt bzw. beschädigt worden.

Das trailern ist nicht unbedingt eine Pflege für das Unterwasserschiff.

Stefan
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von jan himp » Sa 8. Okt 2022, 15:45

Eigentlich kann doch nur ein Vorschaden die Ursache sein.

Evtl. ist der Voreigner Im Urlaub ständig auf einen Kiesstrand gefahren.
Dabei wird das Material dünner und bricht dann später durch die dynamische Belastung.

Oder ein Absturz am Kran auf den Trailer. Das passiert nicht selten.
Siehe BINGUM letzter Abschnitt-

BWL-Schäden gab es noch nicht, als das Boot gebaut wurde.

Die Fa. Rathjen ist eine seriöse Werft. allerdings rechnet die in anderen Größen, was auch die Boote betrifft.

Der Schaden müßte mit € 2000 zu beheben sein.

Gruß,

Rolf
ehem. NEPTUN 20 Nr. 848

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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Jens » Mo 10. Okt 2022, 18:08

Die Neptun 22 hat laut Laminatplan im U Schiff ca. 2.5 cm Volllaminat. Angefangen mit 300 g und 450 g sowie im wechsel Gewebe. Da war schon vorher ein Schaden der schlecht repariert wurde.
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Tenovice » Mo 10. Okt 2022, 23:33

Mal Off-Topic... Hast du den Laminatplan?
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Jens » Di 11. Okt 2022, 06:32

Ja die hat man nach 35 Jahren im Kopf.

Die Kiellinie ist sogar doppelt. Das Laminat überlappt dort.

Habe damals bei Neptun gearbeitet. Erst in Lage und später in Warburg. Bin jetzt seit 1 Jahr in Rente und nur noch auf Mini Job. Habe jetzt Zeit zum lesen und zum Kopf schütteln.
Wenn ich lese was hier manche schreiben.
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Tenovice » Di 11. Okt 2022, 10:19

Dann herzlich Willkommen hier im Forum...

schön jemand mit Erfahrungen aus der Werft hier zu haben.

Dein Rat wird hier häufiger gefragt sein...
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Sunrise » Sa 15. Okt 2022, 15:16

Hallo Zusammen,

es gab jetzt ja einige Kommentare bzgl. Vorschaden an der Schadstelle, bis auf Grundlaufen des Voreigners etc...
Die Bedingungen die am Tag des Unglücks herrschten waren angetan, dass ein möglicher Kontakt mit einem Brett, Balken oder wie auch immer möglich gewesen wäre.Vermutlich würde man sowas aber hören, bzw. dann würde das Boot vibriren oder den Schlag spüren.-Kann und will ich aber nicht ausschließen, wir haben nichts ungewöhnliches gemerkt. Wenn es einen Kontakt gegeben hätte, wäre ich froh, denn dann hätte ich eine Erklärung... so bleibt alles im Bereich von Spekulation.
Seitens der Bootsbauer der Werft, gab es bzgl Fremdkontakt aber kopfschütteln, das würde anders ausssehen und würde mehr Kratzer verursachen.
Vorschaden, würde ich zu > 75 % ausschließen, denn dann hätte man von Innen bestimmt noch Resthinweise gesehen.
Noch ist das Boot nicht komplett abgewrackt, ich stelle gern nochmal mehr Bilder ein. Eines ist klar, der Berich ist für mich unerwartet dünn. Ich flex den Bereich demnächst weiter auf, vielleicht erhalten wir dann noch weitere Hinweise. Spekulation ist nicht so mein Ding, ich liebe eher die Fakten!
Ein bisschen Geduld noch....
Beste Grüsse
Jens
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Jens » Di 1. Nov 2022, 18:14

Der Borddurchlass am Bug im Bereich der Wasserline macht mich stutzig. Die Inneschale ist dort doch komplett zu. Wofür Ost dieser Bordduchlass und wie wurde er installiert.
Black Earl
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Black Earl » Di 1. Nov 2022, 20:04

Jens hat geschrieben: Di 11. Okt 2022, 06:32 Ja die hat man nach 35 Jahren im Kopf.

Die Kiellinie ist sogar doppelt. Das Laminat überlappt dort.

Habe damals bei Neptun gearbeitet. Erst in Lage und später in Warburg. Bin jetzt seit 1 Jahr in Rente und nur noch auf Mini Job. Habe jetzt Zeit zum lesen und zum Kopf schütteln.
Wenn ich lese was hier manche schreiben.
Moin Jens kann mich da nur anschließen und dich hier willkommen heißen. Ich hoffe sehr das sehr das wenn dich hier ein Post zum kopfschütteln animiert, du trotzdem deine Meinung hier kund tust. Schlauer werden wir nur wenn man sein Wissen teilt und alle von ein ander lernen.

LG

Mark
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von 3694S » So 6. Nov 2022, 16:25

Hallo Jens,
Da wir alle nicht die jüngsten Boote haben, habe ich mir schon öfters die Frage gestellt was macht man mit dem Rumpf danach.
Wie entsorgt man den GFK Rumpf. Kleinschneiden und in den Gelben Sack ist warscheinlich keine Lösung.
Peter
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Re: Wasser im Boot

Beitrag von Tenovice » So 6. Nov 2022, 17:14

Es gibt Firmen, die sich aufs Abwracken spezialisiert haben.

Tatsächlich hat hier auch schon jemand sein Boot in Streifen geschnitten und beim Wertstoffhof entsorgt.

Ich würde aus Gründen der Faulheit die erste Variante wählen.
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